Opferschutz

Opferschutz

Die rechtlichen Grundlagen für den Schutz von Opfern von Straftaten oder häuslicher Gewalt finden sich in mehreren Rechtsgebieten. Angewendet werden sowohl familien-, zivilrecht-, als auch strafrechtliche Rechtsgrundlagen, die zum Schutz von Geschädigten inzwischen vom Gesetzgeber immer weiter ausgestaltet werden.

Im Strafverfahren sichert ein Zeugenbeistand eine schonende und sachgerechte Vernehmung des Betroffenen auch vor Gericht. Als Nebenkläger/-in hat das Opfer annähernd gleiche Rechte wie der Täter und der Staatsanwalt. Über seinen rechtsanwaltlichen Vertreter werden insbesondere Rechte wie Akteneinsicht, Beweisantragsrechte und Rechtsmittel durchgesetzt.

Bereits im Strafverfahren können Schmerzensgeld und Schadensersatz im sogenannten Adhäsionsverfahren geltend gemacht werden. Soweit der Strafrichter von einer Entscheidung über diese Ausgleichsansprüche absieht, was leider noch viel zu oft geschieht, werden diese Ansprüche wie Schmerzensgeld und Schadensersatz im zivilrechtlichen Verfahren weiter geltend gemacht.

Um auch für die Zukunft ein Zusammentreffen zwischen dem Täter und dem Opfer zu verhindern, besteht die Möglichkeit entsprechender Unterlassungsanträge im Rahmen eines Gewaltenschutzverfahrens vor dem Familiengericht durchzusetzen.

Nicht zuletzt sorgt ein System aus finanziellen Zuwendungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) dafür, dass Opfer aus Strafverfahren und Verletzungshandlungen Unterstützung erfahren.

Da bei einigen Opfern nicht nur die rechtliche Vertretung ausreichend ist, arbeiten Rechtsanwälte/ -innen auch immer mit entsprechenden Opferhilfen zusammen, deren Aufgabe es ist, Opfer über die rechtlichen Ansätze hinaus unterstützend zu begleiten.

Unsere Kanzlei ist als eine der ersten in Hameln bereits seit über 17 Jahren in dem Bereich Opferschutz in allen seinen Facetten besonders engagiert.

Auf diese Erfahrung sollten Sie vertrauen.